Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

ETB dominiert Spitzenmannschaft

Die Elsflether Handballer sorgten im letzten Punktspiel des Jahres 2016 für eine große Überraschung. Der Rückraum des ETB trumpfte groß auf.

von Thorsten Sanders

 

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 Bild: Dennis Weiß

Die Elsflether hatten auf fünf Stammkräfte verzichten müssen. Der starke Justus Pille vergab die große Chance zum 20:20.

Elsfleth -Tolle Leistung im letzten Spiel des Jahres: Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben am Sonntag in der eigenen Stadthalle niemand geringeren als den Spitzenreiter SG HC Bremen/Hastedt mit 32:28 (17:11) bezwungen. Mit 11:11 Zählern hat die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami rechtzeitig zum Weihnachtsfest ihr Punktekonto wieder ausgeglichen.

Die Zuschauer trauten beim Anpfiff ihren Augen nicht so ganz, denn auf der Elsflether Ersatzbank nahm der eigentlich noch lange nicht zurückerwartete Ruven Rußler Platz. Zunächst gelang es den Hausherren aber auch ohne ihn, dem Favoriten Paroli zu bieten.

Die Spielausrichtungen der beiden Mannschaften war gänzlich unterschiedlich ausgelegt. Die Gäste versuchten es mit blitzschnellem Umschaltspiel nach Ballgewinnen. Ansonsten suchten sie ihr Heil mit dem Spiel über den Kreis. Die Elsflether wiederum warfen immer wieder aus dem Rückraum.

Erfolg hatten beide Teams. Für ein Spiel in der Elsflether Stadthalle entwickelte sich eine ungewohnt torreiche Begegnung. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit (9:8 für Elsfleth) zogen die Hausherren plötzlich davon. Die Deckung hatte sich stabilisiert, Torhüter Marcel Völkers zeigte gleich mehrere Paraden hintereinander, und vorne schlugen die Bälle reihenweise im Bremer Kasten ein.

Die Partie offenbarte zudem einen eindrucksvollen Beweis, warum die neue Torwartregel in der Oberliga nur selten angewendet wird. Beim Stand von 11:16 und in Unterzahl agierend tauschten die Bremer ihren Keeper wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene zugunsten eines sechsten Feldspielers aus. Das ging aber voll in die Hose. Die Elsflether Hintermannschaft eroberte den Ball, und Bela Rußler erzielte vom eigenen Sechser aus den 17:11-Pausenstand.

„Ich habe die Jungs lange nicht mehr so gut gesehen“, sagte Ulrich Bolte. Der Vater des Elsflether Abwehrspezialisten Philipp Bolte, der wegen anhaltender Rückenbeschwerden nur für den Notfall auf der Ersatzbank saß, war begeistert vom Elsflether Auftreten. Einen großen Anteil daran hatte Ruven Rußler, der ab der 21. Minute immer wieder einem der drei anderen Rückraumspieler zu einer Verschnaufspause verhalf. Und das nicht nur mit purer Anwesenheit. Er erzielte ganz nebenbei noch sieben Treffer.

Wirklich eng wurde es im zweiten Durchgang nicht mehr. Bei den Gästen bäumten sich nur Spielmacher Marten Franke und Rechtsaußen Edwin de Raad (beide acht Treffer) gegen die drohende Niederlage auf. Zeitweise betrug der Elsflether Vorsprung zwar nur noch vier Tore. Aber immer im richtigen Moment schlugen sie wieder zurück – vornehmlich aus dem Rückraum heraus. Der überraschende, aber vollkommen verdiente Heimsieg geriet nie ernsthaft in Gefahr.

„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir hinten hervorragend gestanden“, sagte ETB-Coach Adami. Ein Sonderlob verteilte er dabei an Martin Wille, der zusammen mit Bela Rußler den Mittelblock bildete. Aber bei einem Sieg gegen einen Tabellenführer können alle anderen auch nicht so viel falsch gemacht haben.

ETB: Völkers, Klostermann, K. Danielzik - Santen (8), R. Rußler (7/2), B. Rußler (6), Zindler (4), Mohr (3), Oberegger (3), Wille (1), Pape, Pille, Bolte.

Spielstationen: 4:3 (6.), 5:7 (11.), 9:8 (18.), 13:11 (26.), 17:11 (30.), 22:17 (39.), 24:20 (46.), 30:23 (54.), 32:28 (60.).

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2. Herren

Geschrieben von Eduard Gossmann

HG Jever/Schortens II entert nach 33:16-Kantersieg Tabellenspitze

von Wolfgang Grave

 

Elsfleth - Die in der Landesklasse Weser-Ems spielenden Handballer des Elsflether TB II haben am Sonntag eine deutliche Heimniederlage hinnehmen müssen. Sie verloren gegen den Spitzenreiter, die HG Jever/Schortens II, mit 16:33. Zur Pause hatte sie mit 5:17 zurückgelegen. Mit 3:19 Punkten beschließt die Mannschaft von Trainer Axel Jung das Sportjahr 2016 als Tabellenvorletzter.

Der Elsflether Trainer nahm die Niederlage relativ gelassen. „Ich bin gar nicht mal unzufrieden“, sagte er. „Wir haben nur 33 Gegentore kassiert. Das ist gegen eine Mannschaft wie Jever okay“, sagte er, verschwieg aber nicht, dass die Ausbeute seiner eigenen Mannschaft ein wenig zu gering ausgefallen sei.

Und zu Beginn der Partie hatte es sogar so ausgesehen, als könnten die Elsflether dem großen Favoriten kräftig in die Suppe spucken. Bis zum 4:5 waren sie dran (11.), bis zum 5:8 (19.) blieb der Rückstand noch erträglich. Doch anschließend habe der Gegner seine Qualitäten ausgespielt, sagte Jung. „Wir haben geglaubt, nach dem 5:8 unbedingt nachlegen zu müssen. Das haben die Jeveraner bestraft. Die haben uns plattgelaufen, aber auch wirklich schönen Handball mit vielen schönen Pässen gespielt“, sagte Jung.

Für seine Mannschaft kam es nun knüppeldick. Zur Pause lag sie mit 5:17 zurück, ihren nächsten Treffer sollte sie erst in der 40. Minute erzielen. „In der Schlussphase war Jever dann gnädig mit uns“, meinte Jung. Sein Team nutzte die Chance zur Ergebniskosmetik. Der Coach vermied es, nach der Partie den Stab über die Mannschaft zu brechen. „Wir haben gut mitgespielt“, sagte er. „Außerdem kann man in solchen Spielen nur lernen“, sagte er.

ETB II: Tenkamp (1), Steindt (4/2), Pape (2), Bierbaum, Damm (4), Wiesensee, Padlo 81), Böck (1), Krause (3), Schwarz , Hinz.

Stationen: 2:2 (3.), 3:3 (7.), 4:5 (11.), 5:8 (19.), 5:17 (30.), 6:22 (40.), 9:25 (45.), 12:30 (57.), 16:33 (60.).

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Tombola

Geschrieben von Eduard Gossmann

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1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

Erste Heimniederlage seit acht Monaten

Ersatzgeschwächter Oberligist Elsfleth verliert gegen Drittliga-Absteiger Habenhausen mit 19:20

von Thorsten Sanders

 

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 Bild: Dennis Weiß

Die Elsflether hatten auf fünf Stammkräfte verzichten müssen. Der starke Justus Pille vergab die große Chance zum 20:20.

Elsfleth - Mehr als acht Monate lang blieben die Handballer des Elsflether TB in Oberliga-Heimspielen unbesiegt. Sie gaben in dieser Zeit nur einen einzigen Punkt ab. Am Sonnabend hat es die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami wieder erwischt. Gegen den Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen verlor der arg ersatzgeschwächte ETB nach hartem Kampf mit 19:20 (8:13).

Ohne fünf Stammkräfte, darunter die beiden einzigen gelernten Kreisläufer Chris Danielzik und Philipp Bolte, hatten es die Elsflether von Beginn an schwer. Alleine schon rein körperlich waren sie den Bremern deutlich unterlegen. Doch in dieser Hinsicht hat sich der ETB noch nie unterkriegen lassen.

Aber die Gäste kamen besser aus den Startlöchern. Beide Teams warfen viele Fahrkarten, aber Habenhausen war in der Summe erfolgreicher. Zur Pause lag der ATSV mit fünf Treffern vorne, weil er seine Chancen besser nutzte.

Während bei den Hausherren Linksaußen Justus Pille, der gerade erst im ersten A-Jugend-Jahr ist, eine blitzsaubere erste Halbzeit ablieferte, blieb der etablierte Rückraum blass. Chris Santen, Bela Rußler und auch Tizian von Lien übten zu wenig Druck auf die Deckung aus. Das änderte sich erst mit der Einwechslung Markus Zindlers Ende des ersten Durchgangs. Der Nachwuchsspieler suchte immer wieder die Eins-gegen-eins-Situationen und hatte damit oft genug Erfolg.

Eine Aufholjagd wollte sich aber nicht so recht entwickeln. Die Abwehr stand mittlerweile klasse, woran auch Keeper Sascha Klostermann einen großen Anteil hatte. Aber im Angriff fehlte weiterhin die Durchschlagskraft.

Höhepunkt der beidseitigen Harmlosigkeit: Beim Stand von 17:13 für die Gäste (40.) blieben die Teams fast zehn Minuten ohne Torerfolg. Als dann sogar das 13:18 fiel, schien die Partie gegessen.

Doch die Elsflether wollten sich nicht kampflos ergeben. Sie eroberten weiterhin hinten die Bälle, und in den letzten zehn Minuten nutzten sie – zumindest hin und wieder – ihre Gegenstöße zu einfachen Treffern.

Trotzdem schien Zindlers Anschlusstreffer zum 19:20 rund eine Minute vor Schluss zu spät zu kommen. Immerhin hatten die routinierten Gäste ja Ballbesitz.

Sie gaben auch alles dafür, die Uhr einfach nur runterzuspielen. Doch dann schenkten sie den Ball leichtfertig her. Der lange Pass nach vorne erreichte Pille. Aber ausgerechnet der Youngster verzog vier Sekunden vor der Schlusssirene – das endgültige Aus vom Traum, gegen den Tabellen-Zweiten doch noch einen Zähler zu ergattern.

„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte Adami. Sie hätten alles gegeben. Die Habenhauser waren überglücklich über ihren Auswärtssieg, auch wenn sie mit der Art und Weise, wie er zustande kam, selbst nicht zufrieden waren. „Am Ende zählen nur die zwei Punkte“, meinte ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann. Und sein Torhüter Olaf Abshagen ergänzte: „Über das Wie reden wir aber lieber nicht.“

ETB: Völkers, Klostermann, K. Danielzik – Zindler (5), Pille (4), Santen (4), B. Rußler (3/2), Oberegger (2), von Lien (1), Mohr, Wille, Pape.

Spielstationen: 3:4 (9.), 5:8 (19.), 8:13 (30.), 13:17 (40.), 13:17 (49.), 16:19 (55.), 19:20 (60.).

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