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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsfleth bleibt zu Hause eine Macht

ETB besiegt TSG Hatten-Sandkrug daheim mit 32:25 – Ruven Rußler überragend

von Thorsten Sanders

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Wurfgewaltig und erfolgreich: Die Elsflether Handballer feierten einen Heimsieg gegen Hatten-Sandkrug.

40 Minuten lang blieben die Gäste aus dem Landkreis Oldenburg auf Schlagdistanz. Dann legte Elsfleth eine Schippe drauf.

Elsfleth In der heimischen Stadthalle bleiben die Oberliga-Handballer des Elsflether TB eine Macht. Am Freitagabend bezwang die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami die ersatzgeschwächte TSG Hatten/Sandkrug mit 32:25 (14:12) und verbesserte sich in der Tabelle auf den siebten Rang. Herausragender Spieler war Ruven Rußler mit 14 Treffern.

Hattens Treffer zum 1:0 durch Torben Kruse hatte historischen Charakter – es sollte die einzige Gästeführung in der gesamten Partie bleiben. Trotzdem blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Vorne traf der ETB nach Belieben, dafür offenbarte die Deckung ungewohnte Lücken. Besonders der sonst so zuverlässige Mittelblock um Bela Rußler und Philipp Bolte fiel auf die eine oder andere Finte herein und ließ des Öfteren TSG-Kreisläufer Jürgen Erdmann relativ unbedrängt an den Ball kommen.

Zwischenzeitlich lagen die Hausherren schon mit vier Toren in Führung (8:4, 9:5), doch die Sandkruger kämpften sich nach einer Auszeit wieder heran. Im Angriff spielten sich die Elsflether gegen die offensive 6:0-Deckung der Gäste nicht mehr so gute Wurfmöglichkeiten heraus, so dass die Gäste bis zur Pause auf 12:14 verkürzen konnten. Dass der ETB überhaupt noch vorne lag, verdankte er Torhüter Marcel Völkers, der starke Paraden zeigte.

Die ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt blieb Hatten auf Schlagdistanz. Zudem schwächten sich die Elsflether selbst. Tizian von Lien griff seinem Gegenspieler beim Wurfversuch von hinten in den Arm und sah für diese Aktion die berechtigte Rote Karte (41.).

Vielleicht war diese Hinausstellung ein Zeichen an den Rest der Mannschaft, mal eine Schippe drauf zu legen. Nachdem die TSG auf 17:19 verkürzt hatte, lief der Turbo heiß. Besonders Ruven Rußler war nicht zu stoppen. Der Rückraumspieler traf aus allen Lagen. Ob aus der Ferne oder aus der Nahdistanz – die Bälle waren drin. Zudem verwandelte er alle seine sechs Siebenmeter kompromisslos und sicher. „Wir haben heute ein Ruven-Rußler-Festival gesehen“, lobte Adami.

Der Trainer konnte die Schlussviertelstunde relativ entspannt verfolgen und seine ansonsten arg strapazierten Stimmbänder schonen. Hin und wieder musste er zwar doch mal laut werden, aber seine Mannschaft gab ihm kaum Gelegenheiten dazu. Die Deckung stand sicher und stellte den Hatter Angriff vor unlösbare Aufgaben. Vorne lief es wie am Schnürchen. Über 24:18 und 28:20 erspielte sich der ETB drei Minuten vor dem Abpfiff erstmals eine Zehn-Tore-Führung (32:22). Die letzten drei Treffer gehörten zwar den Gästen, aber das war Ergebniskosmetik.

„Das waren zwei relativ sichere Punkte“, sagte Adami. Außer beim Stand von 0:1 habe sein Team stets geführt. Als Garanten für den Sieg sah er die in der zweiten Halbzeit wesentlich stabiler stehende Abwehr sowie den überragenden Ruven Rußler.

Anerkennung fanden die Adami-Schützlinge auch bei den Fußballern des TuS Elsfleth. „Den ETB kann man sich immer sehr gut angucken“, sagte Thies Wessels, der zusammen mit einigen Mannschaftskollegen seines Fußballteams die Partie gegen Hatten verfolgte.

ETB: K. Danielzik, Völkers - R. Rußler (14/6), Santen (4), C. Danielzik (4), Mohr (4), B. Rußler (2), Bolte (2), von Lien (1), Oberegger (1), Janßen, Nitkowski.

Spielstationen: 0:1 (1.), 4:2 (6.), 8:4 (11.), 10:6 (15.), 11:10 (22.), 14:12 (30.), 16:15 (36.), 19:17 (41.), 24:18 (48.), 28:20 (52.), 32:22 (57.), 32:25 (60.).

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Sportfoto Schlack