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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

ETB kassiert verdiente Auswärtspleite

Oberligist Elsfleth unterliegt HSG Barnstorf/Diepholz mit 17:23 – Kevin Danielzik hält stark

Ruven Rußler lief grippegeschwächt auf. Coach Adami lobte die Deckung.

von Thorsten Sanders

 

Elsfleth/Diepholz So langsam wird sich Trainer Ulrich Adami fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, zu Auswärtspartien in der Handball-Oberliga anzutreten. Am Freitagabend nahm der Elsflether TB den fünften Anlauf in dieser Saison, um bei der HSG Barnstorf/Diepholz erstmals einen Punkt in der Fremde zu ergattern. Herausgesprungen ist wieder einmal eine Niederlage. Der ETB unterlag dem Tabellen-Dritten mit 17:23 (8:10).

Allerdings ist es alles andere als eine Schande, in Diepholz zu verlieren. Die HSG ist seit mehr als zwei Jahren zu Hause ungeschlagen, und sie legte auch gegen Elsfleth stürmisch los. Doch vom anfänglichen 1:4-Rückstand erholten sich die Gäste schnell. Beim 5:5 glich Chris Santen aus. In der Folgezeit behauptete Elsfleth sogar eine Führung.

Nachdem Bela Rußler in der 23. Minute das 8:7 warf, gab es einen Bruch im Spiel des ETB, weil sein Bruder Ruven grippegeschwächt das Feld verließ. Bis zur Pause gelang den Elsflethern kein einziger Treffer mehr. Die Hausherren netzten dagegen noch dreimal ein. Ruven Rußler kehrte im zweiten Durchgang zwar noch einmal auf die Platte zurück, doch ihm sah man deutlich an, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war.

Im zweiten Abschnitt blieben die Elsflether relativ nahe dran. Doch immer, wenn sie den Rückstand auf drei Treffer reduziert hatten, bekam einer von ihnen eine Zeitstrafe aufgebrummt. „Die Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar“, sagte Coach Adami. Bis zum 15:18 war noch alles drin, doch dann flog Bela Rußler für zwei Minuten vom Platz. Die Barnstorfer nutzten die Gunst der Stunde und zogen auf 22:15 davon.

Damit war der Käse gegessen. „Barnstorf hat verdient gewonnen“, sagte Adami, der gleichwohl fand, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen sei. Sein Team habe gerade in der Deckung ein gutes Spiel abgeliefert. Torwart Kevin Danielzik, der 60 Minuten durchspielte und nur bei zwei Siebenmetern durch Marcel Völkers ersetzt wurde, hielt stark. 23 Gegentreffer in Diepholz sind wahrlich nicht zu viel. Außerdem überzeugte Bela Rußler als Organisator der Hintermannschaft und Taktgeber im Angriff.

ETB: K. Danielzik, Völkers, Klostermann - C. Danielzik (4), Bolte (4), B. Rußler (4/3), Santen (3), R. Rußler (1), von Lien (1), Oberegger, Janßen, Nitkowski.

Spielstationen: 4:1 (9.), 5:5 (15.), 7:8 (23.), 10:8 (30.), 15:12 (39.), 17:14 (46.), 18:15 (50.), 22:15 (57.), 23:17 (60.).

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Sportfoto Schlack