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1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

Erste Heimniederlage seit acht Monaten

Ersatzgeschwächter Oberligist Elsfleth verliert gegen Drittliga-Absteiger Habenhausen mit 19:20

von Thorsten Sanders

 

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 Bild: Dennis Weiß

Die Elsflether hatten auf fünf Stammkräfte verzichten müssen. Der starke Justus Pille vergab die große Chance zum 20:20.

Elsfleth - Mehr als acht Monate lang blieben die Handballer des Elsflether TB in Oberliga-Heimspielen unbesiegt. Sie gaben in dieser Zeit nur einen einzigen Punkt ab. Am Sonnabend hat es die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami wieder erwischt. Gegen den Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen verlor der arg ersatzgeschwächte ETB nach hartem Kampf mit 19:20 (8:13).

Ohne fünf Stammkräfte, darunter die beiden einzigen gelernten Kreisläufer Chris Danielzik und Philipp Bolte, hatten es die Elsflether von Beginn an schwer. Alleine schon rein körperlich waren sie den Bremern deutlich unterlegen. Doch in dieser Hinsicht hat sich der ETB noch nie unterkriegen lassen.

Aber die Gäste kamen besser aus den Startlöchern. Beide Teams warfen viele Fahrkarten, aber Habenhausen war in der Summe erfolgreicher. Zur Pause lag der ATSV mit fünf Treffern vorne, weil er seine Chancen besser nutzte.

Während bei den Hausherren Linksaußen Justus Pille, der gerade erst im ersten A-Jugend-Jahr ist, eine blitzsaubere erste Halbzeit ablieferte, blieb der etablierte Rückraum blass. Chris Santen, Bela Rußler und auch Tizian von Lien übten zu wenig Druck auf die Deckung aus. Das änderte sich erst mit der Einwechslung Markus Zindlers Ende des ersten Durchgangs. Der Nachwuchsspieler suchte immer wieder die Eins-gegen-eins-Situationen und hatte damit oft genug Erfolg.

Eine Aufholjagd wollte sich aber nicht so recht entwickeln. Die Abwehr stand mittlerweile klasse, woran auch Keeper Sascha Klostermann einen großen Anteil hatte. Aber im Angriff fehlte weiterhin die Durchschlagskraft.

Höhepunkt der beidseitigen Harmlosigkeit: Beim Stand von 17:13 für die Gäste (40.) blieben die Teams fast zehn Minuten ohne Torerfolg. Als dann sogar das 13:18 fiel, schien die Partie gegessen.

Doch die Elsflether wollten sich nicht kampflos ergeben. Sie eroberten weiterhin hinten die Bälle, und in den letzten zehn Minuten nutzten sie – zumindest hin und wieder – ihre Gegenstöße zu einfachen Treffern.

Trotzdem schien Zindlers Anschlusstreffer zum 19:20 rund eine Minute vor Schluss zu spät zu kommen. Immerhin hatten die routinierten Gäste ja Ballbesitz.

Sie gaben auch alles dafür, die Uhr einfach nur runterzuspielen. Doch dann schenkten sie den Ball leichtfertig her. Der lange Pass nach vorne erreichte Pille. Aber ausgerechnet der Youngster verzog vier Sekunden vor der Schlusssirene – das endgültige Aus vom Traum, gegen den Tabellen-Zweiten doch noch einen Zähler zu ergattern.

„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte Adami. Sie hätten alles gegeben. Die Habenhauser waren überglücklich über ihren Auswärtssieg, auch wenn sie mit der Art und Weise, wie er zustande kam, selbst nicht zufrieden waren. „Am Ende zählen nur die zwei Punkte“, meinte ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann. Und sein Torhüter Olaf Abshagen ergänzte: „Über das Wie reden wir aber lieber nicht.“

ETB: Völkers, Klostermann, K. Danielzik – Zindler (5), Pille (4), Santen (4), B. Rußler (3/2), Oberegger (2), von Lien (1), Mohr, Wille, Pape.

Spielstationen: 3:4 (9.), 5:8 (19.), 8:13 (30.), 13:17 (40.), 13:17 (49.), 16:19 (55.), 19:20 (60.).

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Sportfoto Schlack