Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

männliche Jugend

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsflether steigern sich und feiern Auswärtssieg

ETB A-Jugend gewinnt gegen Barnstorf/Diepholz mit 29:26 – B-Jugend verliert

von Janine Matschei

 

Elsfleth Die A-Jugend Handballer des Elsflether TB haben am   Sonnabend ihren zweiten Sieg einfahren. Sie setzten sich beim Landesliga-Rivalen  HSG Barnstorf/Diepholz mit  29:26 (14:15) durch. Dagegen musste die B-Jugend eine 23:27 (13:17)-Niederlage bei der JSG Wilhelmshaven, dem  Titelfavoriten der Landesliga, hinnehmen.

Männliche A-Jugend, Landesliga:  HSG Barnstorf/Diepholz - Elsflether TB 26:29 (15:14).  Die Elsflether starteten schwach. Die Abwehr war zu langsam und verschob sich  unzureichend.   Überdies bestrafte die HSG jeden Fehler mit Tempogegenstößen. Elsfleth lag zur Pause 14:15 zurück.   Auch  zu Beginn der  zweiten Halbzeit fingen sich  die Elsflether viele einfach Tore ein.

Aber die  Mannschaft von Trainer  Chris Danielzik riss sich zusammen, arbeitete mit schnellen Beinen nach hinten und stellte die Abwehr vernünftig. Die HSG kam nur noch  aus dem Rückraum zum Wurf und leistete sich  viele Fehlwürfe. Die Elsflether spielten   konzentriert und nutzten die  Chancen.

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte  Danielzik. Stark: Der B-Jugendliche Tjark Klostermann  hatte sich am Kreis toll durchgesetzt und vier Tore geworfen. Bester Schütze war Markus Zindler mit 14 Toren.

ETB: Bierbaum, Müller - Zindler (14), van Dreumel (5), Padlo (4), Klostermann (4), Rambau (1), Grammes (1), Völkers, Thümler

Männliche B-Jugend, Landesliga:  JSG Wilhelmshaven - Elsflether TB 27:23 (17:13). Gegen robuste Gastgeber hielten die jungen Elsflether bis zum 7:7 mit.   Sie hatten nach gut herausgespielten Angriffen getroffen.  Dann nutzten  die Gastgeber ihre körperliche Überlegenheit. Sie setzten sich auf 15:10 ab.  Wilhelmshaven verteidigte  zwar sehr  hart, aber die Schiedsrichter pfiffen großzügig.  Zur Pause lag der ETB mit vier Toren zurück  (13:17).

Im zweiten Durchgang hielt die JSG den ETB zwar auf Distanz. Aber die Elsflether verkauften sich teuer. Sie ließen sich nicht abschütteln. Trainer Florian Doormann setzte alle Spieler ein und war zufrieden. Er lobte  Florian Völkers, der in der Abwehr und als Mittelmann im Angriff ein sehr gutes Spiel abgeliefert hatte. „In Wilhelmshaven kann man verlieren. Unser Saisonziel ist es, unter die ersten Vier  zu kommen“ sagte Doormann. Spielerisch sei alles okay, nur  körperlich müsse sein Team noch zulegen.

Elsflether TB: Wagenaar, Müller - Pille (7/2), Völkers (6/1), Klostermann (3), Wiesensee (2), Rambau (1/1), Pape (1), Karl (1), Rodiek (1), Hayen (1/1), Böck, Mehrtens

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1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsfleth gibt daheim Punkte ab

Oberliga-Frauenmannschaft verliert  gegen VfL Stade mit 24:29

Die Elsfletherinnen hatten zur Pause noch mit 12:11 geführt. Stade erwies sich als technisch starke Mannschaft.

von Thorsten Sanders

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Hielten am Sonnabend mit dem technisch starken Drittliga-Absteiger Stade mit: die Handballerinnen des Elsflether TB um Lena van Dreumal (am Ball).

Elsfleth Erstmals leer ausgegangen: Die Handballerinnen des Elsflether TB haben am Sonnabend ihr Heimspiel gegen den VfL Stade mit 24:29 (12:11) verloren. Nach den beiden Auftaktsiegen gab die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami die ersten beiden Zähler dieser  Spielzeit ab.

In der vergangenen Saison trennten die beiden Teams noch zwei Spielklassen. Die Staderinnen stiegen aber aus der 3. Liga ab, während sich der ETB souverän den Landesliga-Titel sicherte. Nun trafen sie sich also in der Mitte – in der Oberliga.

Dass die Gäste einen technisch versierten Handball spielen können, bewiesen sie über die gesamten 60 Minuten –  unabhängig von der Formation, die auf dem Feld stand. Doch der Aufsteiger hielt trotz des frühen 0:3-Rückstands kämpferisch dagegen. Ihm unterliefen zwar des Öfteren Abspielfehler und auch Fehlwürfe, dafür stand die Abwehr um eine starke Torhüterin Lena von Seggern hervorragend.

Als dann auch Spielmacherin Jennifer Adami nach eher schwacher Anfangsphase mit dem Torewerfen begann, drehte sich die Partie bis hin zur Elsflether 12:11-Pausenführung. Auch der erste Treffer des zweiten Abschnitts gehörte noch dem ETB, doch dann zogen die Gäste das Tempo merklich an. Ihnen gelangen sechs Tore in Folge zur 17:13-Führung.

Die Gastgeberinnen blieben zwar dran, aber nicht ganz auf Tuchfühlung. Als sich beim Stand von 20:23 Lena van Dreumel eine Zeitstrafe einhandelte, nutzte Stade das Überzahlspiel zu zwei Treffern. Der VfL  legte kurz danach  ein weitere Tor nach: 20:26 –   die Entscheidung.

„Gegen diesen Gegner darf man ruhig mal verlieren“, sagte Trainer Ulrich Adami anschließend. Mit  4:2 Punkten ist  der Saisonstart für einen Aufsteiger immer noch gut. Als nächster Gegner schaut am kommenden Sonnabend (16 Uhr) der TV Oyten II in der Stadthalle vorbei.

ETB: von Seggern - Adami (11/6), Matschei (4), Buttelmann (3), Breipohl (2), Thümler (1), Nowack (1), van Dreumel (1), Löscher (1), Wagenaar, Sommer, Sanders.

Spielstationen: 0:3 (6.), 5:5 (12.), 7:9 (20.), 12:11 (30.), 13:11 (32.), 13:17 (36.), 16:20 (44.), 20:23 (52.), 20:26 (54.), 24:29 (60.).

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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

Ersatzgeschwächter ETB verliert erstmals

Oberligist kassiert 19:27-Auswärtsniederlage gegen Barnstorf/Diepholz

von Thorsten Sanders

Elsfleth/Diepholz Im vierten Saisonspiel haben die Oberliga-Handballer des Elsflether TB ihre erste Niederlage kassiert. Bei der HSG Barnstorf/Diepholz war die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami am Freitagabend chancenlos. Nach recht ausgeglichener Anfangsphase verlor der ETB letztlich klar mit 19:27 (9:14).

Die Gründe für die Niederlage liegen eigentlich schon eine Woche zurück. Im Heimspiel gegen den TSV Bremervörde (27:27) verletzten sich die drei Rückraumspieler Florian Doormann, Chris Santen und Thorben Klostermann. In Diepholz konnte von diesem Trio lediglich Chris Santen auflaufen – allerdings auch nur unter starken Schmerzen.

Ruven Rußler verletzt

Erschwerend kam hinzu, dass sich bei der HSG in der 40. Minute auch noch Ruven Rußler verletzte. Fortan mussten andere Spieler wie Kreisläufer Chris Danielzik und Tizian von Lien im Rückraum aushelfen. „Wenn die Partie erst am Sonntag und nicht schon am Freitag stattgefunden hätte, wäre das für uns wohl besser gewesen“, sagte Adami. Dann wären die Verletzungen vom vergangenen Wochenende vielleicht  schon ausgeheilt gewesen.

Bis zum 7:6 für die HSG hielt Elsfleth trotzdem gut mit. Die Abwehr stand stabil, doch es häuften sich unnötige Ballverluste. „Irgendwann war unsere Fehlerquote einfach zu hoch“, sagte Adami. Barnstorf zog bis zur Pause auf 14:9 davon.

Diepholz daddelt

Spätestens, als dann auch noch Ruven Rußler nicht mehr weiterspielen konnte, war die Niederlage besiegelt. Nach 50 Minuten kam der ETB gerade einmal auf 13 Tore. „Danach hat Diepholz angefangen, etwas herum zu daddeln. Sonst hätten wir nicht mal diese 19 Tore geschafft“, sagte Adami.

Umwerfen wird die Elsflether diese Niederlage nicht – immerhin gehört Barnstorf/Diepholz zu den Spitzenvereinen der Oberliga. Am kommenden Sonntag hat der ETB die Chance zur Wiedergutmachung. In der Stadthalle gastiert um 17 Uhr der Tabellen-Elfte SVGO Bremen in der Stadthalle.

ETB: S. Klostermann, K. Danielzik, Völkers - Santen (6/1), C. Danielzik (3), B. Rußler (3), Geisler (2), R. Rußler (2), Mohr (1), von Lien (1), Bolte (1), Janßen, T. Klostermann, Doormann.

Spielstationen: 2:3 (7.), 5:4 (12.), 7:6 (15.), 13:6 (26.), 14:9 (30.), 20:11 (41.), 24:13 (50.), 27:19 (60.).

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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsfleth fordert nächsten Titelkandidaten

Nach dem  Unentschieden gegen Bremervörde reist der ETB diesmal nach Diepholz

Die HSG Barnstorf/Diepholz zählt zu den großen Meisterschaftsfavoriten. Die Elsflether können aber nach dem tollen Saisonstart mit breiter Brust auftreten.

von Thorsten Sanders

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Elsfleths Rechtsaußen Robert Mohr (beim Wurf) ist bei Gegenstößen stets schnell auf den Beinen und zudem noch treffsicher im Abschluss.

Elsfleth 5:1 Punkte – zweiter Tabellenplatz. Die Handballer des Elsflether TB haben einen glänzenden Saisonstart hingelegt. Doch was zeichnet die junge Mannschaft in ihrem zweiten Oberliga-Jahr eigentlich aus? Der große Teamgeist spielt sicherlich eine Rolle, aber auch die individuellen Fähigkeiten können sich sehen lassen.  

Stärken: Obwohl die Elsflether körperlich nicht gerade mit einem Gardemaß ausgestattet sind, können sie in der Abwehr richtig zupacken. An Bela Rußler oder Florian Doormann im Mittelblock muss ein Gegenspieler erstmal vorbeikommen. Auch die Halben Chris Santen und Philipp Bolte stehen ihren Mann. Nach Ballgewinnen startet der ETB schnelle Gegenstöße. Bislang ist diese Stärke in dieser Saison aber noch gar nicht so richtig zum Tragen gekommen – auch, weil sich die Gegner auf diese Spielweise mittlerweile eingestellt haben und schnell den Rückwärtsgang einlegen.


ETB Mit Volldampf gegen Meisterschaftsfavoriten

Trainer Ulrich Adami bangt vor dem Auswärtsspiel an diesem Freitag um 20 Uhr bei der HSG Barnstorf/Diepholz an der Diepholzer Moorstraße  um sein Rückraumtrio Florian Doormann, Chris Santen und Thorben Klostermann. Alle drei hatten sich am vergangenen Spieltag gegen den TSV Bremervörde verletzt und mussten mit dem Training aussetzen.

Trotz der drohenden Ausfälle lässt sich der Elsflether Coach aber nicht entmutigen. „Ich hoffe natürlich, dass die drei Spieler auflaufen können. Aber falls nicht, dann müssen eben andere Leute ran“, so Adami.

Barnstorf/Diepholz ist eher durchwachsen in die Oberliga-Saison gestartet. Der Meisterschaftkandidat verlor seine erste Partie beim TV Cloppenburg mit 28:29. Dafür gewann er 36:20 beim TvdH Oldenburg.


Zudem ist der ETB für den jeweiligen Gegner schwer auszurechnen. Mit Florian Doormann gibt es zwar eine Art Taktgeber, aber Torgefahr geht von sämtlichen Positionen aus. Die Kontrahenten dürfen sich also bei ihren Abwehraktionen niemals auf einzelne Spieler konzentrieren, weil dann nämlich jemand anderer die sich ergebenden Lücken nutzt.

Schwächen: Bei bisher gesammelten 5:1 Punkten gibt es eigentlich nicht viel zu mäkeln. Beim Unentschieden gegen den TSV Bremervörde wurde aber deutlich, dass die junge Mannschaft noch etwas Erfahrung sammeln muss.

Trotz der zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung konnte sie den Vorsprung nicht ins Ziel retten. Mit einer etwas routinierteren Spielweise wäre das wohl nicht passiert. 

Torhüter: Trotz des Abgangs von Fabian Tieding (HSG Blexer TB/SV Nordenham) hat Adami mit Kevin Danielzik, Marcel Völkers und dem nach langer Verletzungspause genesenen Sascha Klostermann drei gleichwertige und vor allem gute Keeper zur Verfügung. Die Tagesform kann Adami zwar nicht vorhersehen, aber wenn er sich zu Beginn für den „falschen“ Torhüter entschieden hat, kann er jederzeit bedenkenlos wechseln.

Linksaußen: Jan-Ole Geisler hat sich in den vergangenen  Jahren als wertvoller Bestandteil der ETB-Mannschaft erwiesen. Sowohl nach Gegenstößen als auch aus dem Positionsspiel heraus trifft er stets zuverlässig. Seit dieser Saison steht Adami auch Tizian von Lienen zur Verfügung, der wie Ruven Rußler in der vergangenen Spielzeit in der A-Jugend-Bundesliga beim Hastedter TSV auflief. In den bisherigen  Spielen hat er  bewiesen, dass er eine hervorragende Alternative zu Jan-Ole Geisler ist.

Rechtsaußen: Diese Position ist vielleicht der Schwachpunkt im Elsflether Angriffsspiel. Keine Frage: Robert Mohr   leistet Hervorragendes. Bei Gegenstößen ist er mittendrin im Geschehen, und auch als Siebenmeter-Schütze war er immer wieder erfolgreich. Nur ist es für ihn als Rechtshänder auf dieser Position sehr schwer, auch im Positionsspiel für Gefahr zu sorgen.

Kreisläufer:  Chris Danielzik ist unumstritten. Die Rückraumspieler suchen ihn – und bedienen ihn.  Trotz seiner eher geringen Größe und seines bulligen Körpers ist Danielzik enorm wendig und  zu den spektakulärsten Drehungen um seine Gegenspieler herum fähig.

Als Alternativen stehen die beiden Abwehrspezialisten Philipp Bolte und Malte Janßen zur Verfügung. Auch Nachwuchsspieler Dennis Möllmann ist auf dieser Position beheimatet.

Rückraum:  Hier hat Adami die Qual der Wahl, obwohl er – soweit sie fit sind – immer mit Florian Doormann, Chris Santen und Bela Rußler beginnen lässt. Die sogenannten Auslösehandlungen gehen dabei zumeist von Bela Rußler aus, der damit seine Rückraumkollegen in Position bringt. Falls sich eine Lücke ergibt, fackeln Doormann und Santen auch nicht lange mit dem Abschlussversuch.

Aber Adami hat hier ausreichend Ersatz zur Verfügung. Wie zuletzt gegen Bremervörde, als erst Doormann und später Santen verletzt ausfielen, sprang Ruven Rußler ohne erkennbaren Leistungsabfall in die Bresche – im Gegenteil: Mit sieben Treffern avancierte der Nachwuchsspieler mit seiner unbekümmerten und furchtlosen Art zum Topwerfer.

Auch die beiden Kreisläufer Philipp Bolte und vor allem Chris Danielzik können auf dieser Position spielen. Gerade im Unterzahlspiel begibt sich Danielzik gerne auf die Mittelposition zurück und sorgt dort nicht selten mit gekonnten Unterhandwürfen für Treffer.  Zudem kann der zurückgekehrte Thorben Klostermann jederzeit für Belebung sorgen.

Auch für die Zukunft braucht Adami keinen Engpass befürchten, denn mit Markus Zindler steht ein hochtalentierter A-Jugendspieler im erweiterten Oberliga-Kader.

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