Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

ETB kassiert verdiente Auswärtspleite

Oberligist Elsfleth unterliegt HSG Barnstorf/Diepholz mit 17:23 – Kevin Danielzik hält stark

Ruven Rußler lief grippegeschwächt auf. Coach Adami lobte die Deckung.

von Thorsten Sanders

 

Elsfleth/Diepholz So langsam wird sich Trainer Ulrich Adami fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, zu Auswärtspartien in der Handball-Oberliga anzutreten. Am Freitagabend nahm der Elsflether TB den fünften Anlauf in dieser Saison, um bei der HSG Barnstorf/Diepholz erstmals einen Punkt in der Fremde zu ergattern. Herausgesprungen ist wieder einmal eine Niederlage. Der ETB unterlag dem Tabellen-Dritten mit 17:23 (8:10).

Allerdings ist es alles andere als eine Schande, in Diepholz zu verlieren. Die HSG ist seit mehr als zwei Jahren zu Hause ungeschlagen, und sie legte auch gegen Elsfleth stürmisch los. Doch vom anfänglichen 1:4-Rückstand erholten sich die Gäste schnell. Beim 5:5 glich Chris Santen aus. In der Folgezeit behauptete Elsfleth sogar eine Führung.

Nachdem Bela Rußler in der 23. Minute das 8:7 warf, gab es einen Bruch im Spiel des ETB, weil sein Bruder Ruven grippegeschwächt das Feld verließ. Bis zur Pause gelang den Elsflethern kein einziger Treffer mehr. Die Hausherren netzten dagegen noch dreimal ein. Ruven Rußler kehrte im zweiten Durchgang zwar noch einmal auf die Platte zurück, doch ihm sah man deutlich an, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war.

Im zweiten Abschnitt blieben die Elsflether relativ nahe dran. Doch immer, wenn sie den Rückstand auf drei Treffer reduziert hatten, bekam einer von ihnen eine Zeitstrafe aufgebrummt. „Die Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar“, sagte Coach Adami. Bis zum 15:18 war noch alles drin, doch dann flog Bela Rußler für zwei Minuten vom Platz. Die Barnstorfer nutzten die Gunst der Stunde und zogen auf 22:15 davon.

Damit war der Käse gegessen. „Barnstorf hat verdient gewonnen“, sagte Adami, der gleichwohl fand, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen sei. Sein Team habe gerade in der Deckung ein gutes Spiel abgeliefert. Torwart Kevin Danielzik, der 60 Minuten durchspielte und nur bei zwei Siebenmetern durch Marcel Völkers ersetzt wurde, hielt stark. 23 Gegentreffer in Diepholz sind wahrlich nicht zu viel. Außerdem überzeugte Bela Rußler als Organisator der Hintermannschaft und Taktgeber im Angriff.

ETB: K. Danielzik, Völkers, Klostermann - C. Danielzik (4), Bolte (4), B. Rußler (4/3), Santen (3), R. Rußler (1), von Lien (1), Oberegger, Janßen, Nitkowski.

Spielstationen: 4:1 (9.), 5:5 (15.), 7:8 (23.), 10:8 (30.), 15:12 (39.), 17:14 (46.), 18:15 (50.), 22:15 (57.), 23:17 (60.).

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1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

Abwehrschwächen kosten Elsfletherinnen Punkte

ETB verliert Auswärtsspiel gegen Oberliga-Rivalen BV Garrel mit 29:36 – Personalprobleme

von Thorsten Sanders

Elsfleth/Garrel Auch das dritte Auswärtsspiel nacheinander haben die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB nicht siegreich gestalten können. Dem BV Garrel unterlag das Team von Trainer Ulrich Adami am Sonnabend mit 29:36 (13:20). Zwei Rote Karten und eine mangelhafte Deckungsleistung gaben den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen.

Nur mit zwei Ersatzspielerinnen angereist hielt der ETB anfangs gut mit. Bis zum 7:7 lag er zumeist vorne. Auch beim Stand von 12:15 blieb der Rückstand im überschaubaren Rahmen. Doch schon in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit bekam Janine Matschei zwei Zeitstrafen verpasst. Das Überzahlspiel nutzte Garrel zu einer 20:13-Pausenführung.

Doch die Gäste gaben sich längst nicht geschlagen. Innerhalb der ersten drei Minuten nach Wiederanpfiff verkürzten sie auf 17:20. Dann aber kassierte Matschei ihre dritte Zwei-Minuten-Strafe, die gleichbedeutend mit einer Roten Karte ist. Damit nicht genug bekam fünf Minuten später auch Fenna van Dreumel den Roten Karton vorgehalten, nachdem sie ihre Gegenspielerin bei einer Abwehraktion am Hals erwischt hatte. „Da hätte es auch eine normale Zwei-Minuten-Strafe getan“, sagte Coach Adami, der aber betonte, dass die Schiedsrichter ansonsten sehr gut gepfiffen hätten.

„Auf einmal saßen mein Co-Trainer Carlos Ganhito und ich alleine auf der Bank“, so Adami. In die Bresche springen mussten die A-Jugendlichen Talea Lösekann und Rieke Wiese, die ihre Sache hervorragend machten. Nur in der Abwehr haperte es des Öfteren. „Wir haben nicht gut zusammengeschoben“, sagte Trainer Adami. Zudem seien Kreisläuferanspiele zu häufig angekommen. Auch Gegenstoßtreffer habe der ETB viel zu viele kassiert.

So liefen die Elsfletherinnen stets einem respektablen Rückstand hinterher. Da halfen auch die 16 Tore der überragenden Jennifer Adami nicht. So viele Treffer, wie die Deckung zuließ, konnte die Spielmacherin nicht erzielen, damit es zu einer Aufholjagd hätte kommen können. Dabei hielt Torhüterin Lena von Seggern sehr gut, meinte Coach Adami. Allerdings sei sie zu oft im Stich gelassen worden.

„Die Niederlage ist nicht weiter tragisch“, so Adami. Schön sei es gewesen zu sehen, wie sich die A-Jugendlichen Talea Lösekann, Rieke Wiese und Fenna van Dreumel immer mehr an den Frauenhandball gewöhnen.

ETB: von Seggern - Adami (16/6), Thümler (5), F. Van Dreumel (4), Wiese (2), Lösekann (1), Matschei (1), F. Sommer, Breipohl.

Spielstationen: 1:2 (4.), 7:7 (13.), 11:8 (17.), 15:12 (22.), 20:13 (30.), 20:17 (33.), 23:17 (38.), 28:20 (46.), 30:24 (51.), 33:27 (56.), 36:29 (60.).

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1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsfletherinnen verlieren in Oldenburg deutlich

Oberliga-Mannschaft des ETB kassiert 23:32-Auswärtsniederlage gegen VfL III

von Thorsten Sanders

Oldenburg/Elsfleth Da war nichts zu holen: Die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB sind am Sonntag im Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg III mit 23:32 (12:16) unter die Räder gekommen. Trainer Ulrich Adami war nach dem Spiel nachsichtig mit seinen Mädels. „Der Gegner war eigentlich nicht der VfL, sondern die Backe“, sagte der Coach.

Schon beim 29:29 beim TV Oyten II musste der ETB mit dem Haftmittel klarkommen, tat dieses dort aber wesentlich besser als in Oldenburg. Schon nach kurzer Spielzeit lag Elsfleth mit 0:6 hinten. Erst nach etwas mehr als zehn Minuten gelang Jennifer Adami der erste Treffer.

Den Rest der ersten Hälfte hielten die Gäste aber gut mit. Der Rückstand blieb überschaubar, auch wenn er nach 30 Minuten wieder auf vier Treffer (12:16) angewachsen war. „Vielleicht hätten wir in der Pause nicht in die Kabine gehen sollen, sondern mit dem Spielball weiter trainieren müssen“, sagte Adami. Die Probleme mit dem Ball blieben auch nach dem Seitenwechsel. Immer, wenn eine Spielerin eingewechselt wurde, musste sie sich erst an das klebrige Spielgerät gewöhnen. Meistens waren dann schon längst Fehler passiert, die die Gastgeberinnen mit Gegenstoßtoren bestraften. Eine Viertelstunde vor dem Ende war die Partie beim Stand von 14:24 verloren.

Einzig Jennifer Adami kam einigermaßen mit dem Ball zurecht. Aber trotz ihrer 15 Tore unterliefen auch ihr technische Fehler. „Jennifer sagte mir, dass sie bei einem Siebenmeter nach unten werfen wollte. Stattdessen schlug der Ball im Winkel ein“, sagte ihr Vater Ulrich. Zudem überzeugte Torhüterin Lena von Seggern, die eine noch höhere Niederlage verhinderte.

Trainer Adami nahm sein Team in Schutz. „Wir sind das Spiel mit der Backe einfach nicht gewohnt. Wir können das in unserer Stadthalle nicht trainieren, weil dort keine Haftmittel erlaubt sind“, sagte er. Seine Spielerinnen hätten trotzdem gut gekämpft. Ein Wiedersehen gab es mit der A-Jugendlichen Robyn Rußler, die aus dem Elsflether Nachwuchs stammt. Die Rückraumspielerin erzielte für den VfL zwei Treffer, davon einen per Siebenmeter.

ETB: von Seggern - Adami (15/7), F. Van Dreumel (4), C. Sommer (2), Lösekann (1), Matschei (1), F. Sommer, Breipohl, Thümler, Nowack.

Stationen: 6:0 (10.), 7:6 (18.), 12:10 (25.), 16:12 (30.), 20:13 (37.), 24:14 (44.), 24:18 (49.), 27:21 (55.), 32:23 (60.).

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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsfleth bleibt zu Hause eine Macht

ETB besiegt TSG Hatten-Sandkrug daheim mit 32:25 – Ruven Rußler überragend

von Thorsten Sanders

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Wurfgewaltig und erfolgreich: Die Elsflether Handballer feierten einen Heimsieg gegen Hatten-Sandkrug.

40 Minuten lang blieben die Gäste aus dem Landkreis Oldenburg auf Schlagdistanz. Dann legte Elsfleth eine Schippe drauf.

Elsfleth In der heimischen Stadthalle bleiben die Oberliga-Handballer des Elsflether TB eine Macht. Am Freitagabend bezwang die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami die ersatzgeschwächte TSG Hatten/Sandkrug mit 32:25 (14:12) und verbesserte sich in der Tabelle auf den siebten Rang. Herausragender Spieler war Ruven Rußler mit 14 Treffern.

Hattens Treffer zum 1:0 durch Torben Kruse hatte historischen Charakter – es sollte die einzige Gästeführung in der gesamten Partie bleiben. Trotzdem blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Vorne traf der ETB nach Belieben, dafür offenbarte die Deckung ungewohnte Lücken. Besonders der sonst so zuverlässige Mittelblock um Bela Rußler und Philipp Bolte fiel auf die eine oder andere Finte herein und ließ des Öfteren TSG-Kreisläufer Jürgen Erdmann relativ unbedrängt an den Ball kommen.

Zwischenzeitlich lagen die Hausherren schon mit vier Toren in Führung (8:4, 9:5), doch die Sandkruger kämpften sich nach einer Auszeit wieder heran. Im Angriff spielten sich die Elsflether gegen die offensive 6:0-Deckung der Gäste nicht mehr so gute Wurfmöglichkeiten heraus, so dass die Gäste bis zur Pause auf 12:14 verkürzen konnten. Dass der ETB überhaupt noch vorne lag, verdankte er Torhüter Marcel Völkers, der starke Paraden zeigte.

Die ersten zehn Minuten im zweiten Abschnitt blieb Hatten auf Schlagdistanz. Zudem schwächten sich die Elsflether selbst. Tizian von Lien griff seinem Gegenspieler beim Wurfversuch von hinten in den Arm und sah für diese Aktion die berechtigte Rote Karte (41.).

Vielleicht war diese Hinausstellung ein Zeichen an den Rest der Mannschaft, mal eine Schippe drauf zu legen. Nachdem die TSG auf 17:19 verkürzt hatte, lief der Turbo heiß. Besonders Ruven Rußler war nicht zu stoppen. Der Rückraumspieler traf aus allen Lagen. Ob aus der Ferne oder aus der Nahdistanz – die Bälle waren drin. Zudem verwandelte er alle seine sechs Siebenmeter kompromisslos und sicher. „Wir haben heute ein Ruven-Rußler-Festival gesehen“, lobte Adami.

Der Trainer konnte die Schlussviertelstunde relativ entspannt verfolgen und seine ansonsten arg strapazierten Stimmbänder schonen. Hin und wieder musste er zwar doch mal laut werden, aber seine Mannschaft gab ihm kaum Gelegenheiten dazu. Die Deckung stand sicher und stellte den Hatter Angriff vor unlösbare Aufgaben. Vorne lief es wie am Schnürchen. Über 24:18 und 28:20 erspielte sich der ETB drei Minuten vor dem Abpfiff erstmals eine Zehn-Tore-Führung (32:22). Die letzten drei Treffer gehörten zwar den Gästen, aber das war Ergebniskosmetik.

„Das waren zwei relativ sichere Punkte“, sagte Adami. Außer beim Stand von 0:1 habe sein Team stets geführt. Als Garanten für den Sieg sah er die in der zweiten Halbzeit wesentlich stabiler stehende Abwehr sowie den überragenden Ruven Rußler.

Anerkennung fanden die Adami-Schützlinge auch bei den Fußballern des TuS Elsfleth. „Den ETB kann man sich immer sehr gut angucken“, sagte Thies Wessels, der zusammen mit einigen Mannschaftskollegen seines Fußballteams die Partie gegen Hatten verfolgte.

ETB: K. Danielzik, Völkers - R. Rußler (14/6), Santen (4), C. Danielzik (4), Mohr (4), B. Rußler (2), Bolte (2), von Lien (1), Oberegger (1), Janßen, Nitkowski.

Spielstationen: 0:1 (1.), 4:2 (6.), 8:4 (11.), 10:6 (15.), 11:10 (22.), 14:12 (30.), 16:15 (36.), 19:17 (41.), 24:18 (48.), 28:20 (52.), 32:22 (57.), 32:25 (60.).

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