Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

Janine Matschei rettet Elsfletherinnen Punkt in Oyten

Rückraumspielerin trifft 20 Sekunden vor Ende zum 29:29 – Oberligist verspielt hohe Führung

von Thorsten Sanders

Oyten/Elsfleth Fast die kompletten 60 Minuten lagen die Handballerinnen des Elsflether TB in ihrem Oberligaspiel am Sonntag beim TV Oyten II in Führung. Und doch mussten sie am Ende glücklich sein, noch ein 29:29 (16:12) erreicht zu haben. Janine Matschei traf 20 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich. Durch diese Punkteteilung kletterte die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami auf den vierten Tabellenplatz.

Es schien alles so einfach zu laufen. Beim bisherigen Vorletzten legten die Elsfletherinnen einen starken Start hin und führten schnell mit 10:3. „Am Anfang haben wir alles richtig gemacht“, so Adami. Besonders Janine Matschei präsentierte sich in Torjägerlaune. Doch schon im Verlauf des ersten Abschnitts häuften sich beim ETB die Fehler, die die junge Heimmannschaft mit Gegenstoßtreffern bestrafte. „Da haben wir Oyten unnötig herankommen lassen“, sagte Coach Adami.

Doch auch über die Halbzeitpause hinweg hielt der ETB eine komfortable Führung, die sich zunächst bei ungefähr vier Toren einpendelte. Aber je näher die Schlussphase rückte, schmolz der Vorsprung mehr und mehr zusammen – beim 25:25 glich Oyten erstmals aus.

Danach legte Elsfleth immer ein Tor vor, um anschließend den Ausgleich zu kassieren. Beim Stand von 28:27 ergab sich die große Möglichkeit, endlich einmal wieder auf zwei Tore davonzuziehen. Doch die ansonsten so sichere Siebenmeterschützin Jennifer Adami scheiterte bei ihrem Strafwurf 90 Sekunden vor dem Ende – Oytens Torhüterin fing ihren Heberversuch. Vorbei die Gelegenheit zur Vorentscheidung.

Nun wurde es knifflig. Nach einem Doppelpack führte der TVO plötzlich mit 29:28. Rund eine Minute blieb den Elsfletherinnen noch, um zumindest noch einen Punkt zu entführen. 20 Sekunden vor dem Abpfiff gab es wieder Siebenmeter. Diesmal verzichtete Adami auf die Ausführung, so dass Matschei antrat. Aber auch sie vergab – um anschließend den Nachwurf zum 29:29-Endstand zu verwandeln.

„Wir haben im ganzen Spiel nur einmal zurückgelegen, und das war kurz vor Schluss“, sagte Trainer Adami. Deshalb sei der Punktgewinn am Ende sogar noch glücklich gewesen. Obwohl der TVO schon hoch zurücklag, habe er nach Adamis Ansicht nie aufgesteckt und sich den Punkt redlich verdient.

ETB: von Seggern – Adami (12/4), Matschei (8/1), Thümler (3), F. van Dreumel (3), F. Sommer (1), C. Sommer (1), Lösekann (1), Breipohl, Sanders.

Spielstationen: 0:2 (3.), 3:10 (16.), 7:13 (23.), 10:16 (28.), 12:16 (30.), 15:19 (36.), 19:23 (44.), 23:24 (49.), 27:28 (59.), 29:28 (60.), 29:29 (60.).

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1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

ETB unterliegt robustem Spitzenreiter

Elsfletherinnen kassieren 30:32-Heimniederlage im Topspiel gegen SFN Vechta

von Thorsten Sanders

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Kein Spiel für Zartbesaitete: Die Handballerinnen des Elsflether TB (weiße Trikots) und der Sportfreunde Niedersachsen Vechta schenkten sich am Sonntag nichts.

In der Anfangsphase hatten die Elsfletherinnen noch mitgehalten. Dann zog Vechta davon.

Elsfleth Nichts war’s mit dem nächsten Heimsieg gegen einen Titelkandidaten. Nach dem 26:21-Heimerfolg gegen den VfL Stade am vergangenen Wochenende haben sich die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB am Sonntag Spitzenreiter SFN Vechta mit 30:32 (15:20) geschlagen geben müssen. Trainer Ulrich Adami nahm die Niederlage sportlich fair: „Wir haben gegen eine starke Mannschaft verloren. Das geht schon in Ordnung.“

Zu Beginn hielten die Elsfletherinnen hervorragend mit. Die Führung wechselte hin und her. Beim Stand von 12:9 sah es sogar so aus, als ob der ETB dem Favoriten das Leben bis zum Ende mehr als schwer machen könnte. Doch der Spitzenreiter zeigte nun, warum er in der Tabelle von oben grüßt. Ballsicher und mit ganz viel Tempo kam Vechta zu Toren – ob nach Gegenstößen oder aus dem Positionsspiel heraus. Zur Pause führten die Gäste mit 20:15.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Elsfletherinnen die größte Chance, den Anschluss wieder herzustellen. Doch die beiden Treffer von Jennifer Adami und Mareike Thümler zum 17:20 waren zu wenig angesichts der weiteren großen Chancen.

Vechta besann sich wieder und zog davon. Gegen die robuste Gäste-Deckung fiel den Elsfletherinnen nicht mehr viel ein. Immer wieder verzettelten sie sich in Einzelaktionen und blieben dabei hängen. Auch aus den zahlreichen Überzahlsituationen machten sie zu wenig. Der Tabellenführer führte plötzlich nahezu uneinholbar mit 30:23.

Erst in den Schlussminuten – wohl im Gefühl des sicheren Sieges – ließ Vechta die Zügel schleifen. Der ETB verkürzte immer weiter, aber für eine komplette Wende fehlte die Zeit. Der 30:32-Endstand war das beste Resultat, welches Elsfleth am Ende noch herausholen konnte. „Ich mache den Mädels keinen Vorwurf“, sagte Adami. „Sie haben ihr Bestes gegeben.“

ETB: von Seggern - Adami (16/10), F. Sommer (3), Thümler (3), F. van Dreumel (2), Breipohl (2), C. Sommer (2/1), Matschei (1), Nowack (1), Wiese.

Spielstationen: 2:3 (6.), 6:4 (11.), 12:9 (19.), 12:14 (23.), 14:17 (27.), 15:20 (30.), 17:23 (39.), 20:25 (47.), 24:30 (52.), 30:32 (60.).

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1.Herren

Geschrieben von Udo Ulrich

Elsflether landen lockeren Sieg vor eigener Kulisse

Oberligist besiegt Neuenhaus

von Thorsten Sanders

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Slalomlauf in Stadthalle: Ruven Rußler (am Ball) spielte Katz und Maus mit der SG Neuenhaus/Uelsen. Er warf neun Tore.

Elsfleth Das war ziemlich einfach: Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben am Sonntag ihren dritten Saisonsieg gelandet. Im Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen war die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami kaum ernsthaft gefordert worden. Der 30:13 (16:7)-Endstand entsprach dem Spielverlauf.

Ketzerisch gesagt: Dem ETB gelang erst in der 11. Spielminute durch Bela Rußler der erste Treffer aus dem Positionsspiel heraus. Das war aber nicht weiter besorgniserregend, denn zu diesem Zeitpunkt lag Elsfleth bereits mit 6:1 vorne.

Die erschreckend schwachen Gäste leisteten sich im Angriff einen Fehler nach dem anderen, die die Hausherren konsequent mit Toren nach Gegenstößen bestraften. Besonders Linksaußen Tizian von Lien tat sich mit fünf Treffern in der Anfangsphase hervor.

Das Spiel der Neuenhauser blieb über die kompletten 60 Minuten harmlos. Der wuchtige Rückraumspieler Jörn Wolterink hielt nur rund 20 Minuten durch und fehlte anschließend als Wurfschütze. Die (in einem Zeugnis würde stehen: stets bemühten) Versuche, über den Kreisläufer zu spielen, erstickten die dicht gestaffelten Elsflether im Keim.

Technische Fehler

Obwohl sich die Gastgeber frühzeitig absetzten, gelang auch ihnen längst nicht alles. Allein im ersten Abschnitt verwarfen sie zwei Siebenmeter und einige Gegenstöße. Zudem unterliefen ihnen ein paar Technische Fehler. Der 16:7-Pausenstand fiel trotzdem deutlich aus und bedeutete praktisch die Entscheidung.

Im zweiten Durchgang änderte sich an den Kräfteverhältnissen nichts. Von Neuenhaus kam wenig – und wenn dann mal doch, war ETB-Keeper Marcel Völkers zur Stelle. Vorne drehte Ruven Rußler immer mehr auf. Seine neun Tore trugen maßgeblich dazu bei, dass die Elsflether uneinholbar davonzogen.

In der Schlussviertelstunde ließ das Niveau merklich nach. Die Begegnung war entschieden, und so wechselte Coach Adami munter durch. Darunter litt der Spielfluss.

Ästhetik fehlt

„Die zwei Punkte haben wir trotzdem geholt, auch wenn am Ende die Ästhetik fehlte“, meinte Elsfleths Coach nach der Partie. Aber er darf sich sicher sein, dass Siege in der Oberliga nur noch selten so einfach wie gegen Neuenhaus/Uelsen eingefahren werden können.

ETB: Völkers, K. Danielzik, Klostermann - R. Rußler (9/3), von Lien (7), Santen (5), B. Rußler (3), Mohr (1), C. Danielzik (1), Bolte (1), Janßen (1), Zindler (1), Oberegger (1), Nitkowski.

Spielstationen: 3:0 (5.), 7:1 (11.), 10:3 (19.), 12:6 (24.), 16:7 (30.), 21:9 (38.), 24:10 (45.), 27:12 (53.), 30:13 (60.).

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1.Damen

Geschrieben von Udo Ulrich

ETB fügt Stade erste Saisonniederlage zu

26:21-Heimerfolg gegen Vorjahres-Vizemeister – Sprung auf zweiten Tabellenplatz

von Thorsten Sanders

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Kampfstark: Elsfleths Janine Matschei

Im Angriff überragte wieder einmal Jennifer Adami mit 15 Toren. Hinten stach die A-Jugendliche Fenna van Dreumel heraus.

Elsfleth Dank einer tollen Aufholjagd haben die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB am späten Sonntagnachmittag das Spitzenspiel in der heimischen Stadthalle gegen den VfL Stade mit 26:21 (11:13) gewonnen. Lohn der Mühe: Die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami stürmte auf den zweiten Tabellenplatz.

Die bislang verlustpunktfreien Gäste begannen stark und bestraften anfangs jeden Elsflether Fehler mit Toren nach Tempogegenstößen. Doch schon nach rund 20 Minuten machten sich bei Stade konditionelle Mängel bemerkbar. Die Gastgeberinnen verkürzten den zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand bis zur Pause auf 11:13.

So richtig ins Rollen kam der ETB aber erst nach dem 12:17. Fünf Minuten vor dem Ende stand es dann plötzlich Spitz auf Knopf – 22:21 für Elsfleth. Zweimal Jennifer Adami per Siebenmeter sowie die ebenfalls stark aufspielenden Janine Matschei und Mareike Thümler sorgten dann mit ihren späten Treffern für den 26:21-Endstand.

„Das Ergebnis ist ein bisschen zu hoch ausgefallen“, sagte Coach Adami. Stade habe eine sehr gute Mannschaft beisammen. Sein eigenes Team hätte aber hervorragend gekämpft. Besonders Fenna van Dreumel überragte, weil sie die gegnerische Top-Torjägerin Lara Witt in die Schranken gewiesen hatte. Aber auch der Rest des Teams konnte durchweg überzeugen.

ETB: von Seggern – Adami (15/7), Matschei (4), Thümler (4), C. Sommer (2), L. van Dreumel (1), Breipohl, Nowack, Sanders, F. Sommer, F. van Dreumel, Wiese, Lösekann.

Spielstationen: 2:2 (7.), 4:7 (14.), 5:10 (21.), 10:11 (27.), 11:13 (30.), 12:17 (38.), 16:17 (45.), 20:18 (51.), 22:21 (56.), 26:21 (60.).

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